„Crash Kurs NRW“ kommt nach Bottrop: Polizei warnt Jugendliche vor tödlichen Gefahren im Straßenverkehr

©Bild: Polizei Recklinghausen
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Mit eindringlichen Berichten von Einsatzkräften, Ärzten und Angehörigen von Unfallopfern möchte die Polizei junge Menschen für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisieren. Von November 2026 bis März 2027 wird das Präventionsprogramm „Crash Kurs NRW“ an weiterführenden Schulen in Bottrop und im Kreis Recklinghausen fortgesetzt. Insgesamt sind 34 Veranstaltungen geplant.
Bereits seit 2011 verfolgt das landesweite Präventionsprogramm das Ziel, insbesondere junge Verkehrsteilnehmer auf die schwerwiegenden Folgen riskanter Entscheidungen aufmerksam zu machen. Dabei stehen nicht theoretische Verkehrsregeln, sondern persönliche Erfahrungen und reale Schicksale im Mittelpunkt.
Während der Veranstaltungen berichten unter anderem Einsatzkräfte, Ärzte, Seelsorger und Angehörige von Verkehrsunfallopfern über ihre Erlebnisse. Sie schildern, welche Auswirkungen schwere Verkehrsunfälle auf die Betroffenen, deren Familien und die beteiligten Rettungskräfte haben können.
Ergänzt werden die persönlichen Berichte durch Bilder beschädigter Unfallfahrzeuge und Aufnahmen von Unfallstellen. Dadurch soll deutlich werden, wie schnell eine kurze Unachtsamkeit oder eine falsche Entscheidung schwerwiegende Folgen haben kann.
Das Programm richtet sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die kurz vor dem Erwerb ihres Führerscheins stehen oder bereits mit Motorrollern beziehungsweise sogenannten Microcars am Straßenverkehr teilnehmen.
Dabei geht es nicht ausschließlich um die Verantwortung der Fahrerinnen und Fahrer. Auch Mitfahrende sollen erkennen, dass sie gefährliche Situationen verhindern können, indem sie beispielsweise auf riskante Fahrweisen aufmerksam machen oder Fahrten unter Alkohol- beziehungsweise Drogeneinfluss nicht zulassen.
Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen betont, dass bereits ein kurzer Blick auf das Smartphone oder ein Moment der Unachtsamkeit schwerwiegende Folgen haben könne. Gerade jungen Menschen müsse bewusst gemacht werden, welche Verantwortung sie im Straßenverkehr tragen. Rücksichtsvolles Verhalten könne Leben retten.
Da die persönlichen Schilderungen und gezeigten Bilder emotional belastend sein können, werden die Veranstaltungen pädagogisch begleitet sowie intensiv vor- und nachbereitet. Seelsorger stehen den Jugendlichen unterstützend zur Seite und helfen dabei, das Erlebte einzuordnen und zu verarbeiten.
Insgesamt sind bis März 2027 insgesamt 34 Veranstaltungen in Bottrop und sämtlichen Städten des Kreises Recklinghausen vorgesehen. Einige Termine stehen bereits fest:
• Dienstag,10.11.2026, 09:55 Uhr: Städtische Realschule, Datteln
• Donnerstag,12.11.2026, 10:00 Uhr: Forum Schulzentrum (Mensa), Oer-Erkenschwick
• Dienstag,17.11.2026, 09:30 Uhr: Aula Schulzentrum, Haltern am See
• Donnerstag,26.11.2026, 10:30 Uhr: Rosa-Parks-Schule, Herten
• Mittwoch,13.01.2027, 09:00 Uhr: Bürgerhaus Süd, Recklinghausen
• Freitag,05.02.2027, 10:10 Uhr: Willy-Brandt-Gesamtschule, Bottrop
• Donnerstag,18.02.2027, 09:50 Uhr: ASGSG, Marl
•[Donnerstag,25.02.2027, 10:00 Uhr: Adalbert-Stifter-Gymnasium, Castrop-Rauxel
• Freitag,26.02.2027, 09:50 Uhr: Gesamtschule Waltrop, Waltrop
• Mittwoch,03.03.2027, 09:00 Uhr: Stadthalle Gladbeck, Gladbeck
Mit der Fortsetzung von „Crash Kurs NRW“ möchte die Polizei das Bewusstsein für gegenseitige Rücksichtnahme stärken und insbesondere junge Menschen dazu bewegen, gefährliche Entscheidungen im Straßenverkehr zu vermeiden. Ziel ist es, schwere Verkehrsunfälle zu verhindern und langfristig Menschenleben zu schützen.
©Text und Bild: Polizei Recklinghausen
